Bürger wollen Lösungen - Treuhandstiftung, Berlin
Förderstiftung für politische Bildung und gesellschaftspolitische Löungsansätze

Unsere Ziele: Das haben wir vor ...

Mission

Die „Bürger wollen Lösungen - Treuhandstiftung“ fördert u.a. die Bürgerbeteiligung an politischen Prozessen und politischer Bildung. Sie fragt sich bei den geförderten Projekten, was für Bürgerinnen und Bürger im politischen Diskurs und als gesellschaftliche Herausforderung wirklich relevant ist.

Ziel ist es daher die politische Teilhabe zu fördern und der verbreiteten Wahrnehmung zu begegnen, dass sich eine größere Zahl von Bürgerinnen und Bürgern in Deutschland durch die etablierten Parteien und im politischen Diskurs nicht oder nicht mehr angemessen vertreten fühlt. Gefördert werden Projekte, die konkrete Lösungen für gesellschaftspolitisch relevante Herausforderungen anstreben.

Schwerpunkt sind dabei Projekte und Themen, die die gesellschaftliche und politische Teilhabe fördern und damit den Kit, der die Gesellschaft zusammenhält. Inhaltlicher Schwerpunkt sind Themen, die im Zusammenhang mit Fairness und Solidarität stehen. Konkrete Lösungen im Zusammenhang mit fairer Lastenverteilung (Steuern, Vermögen, Demographie, Renten), fairen Aufstiegschancen (Bildung, Digitalisierung, Integration) und fairer Teilhabe (Wohnen, Pflege, Gleichberechtigung) sollen den Bürgern die Möglichkeit geben, proaktiv anhand konkreter Themen und Lösungen am politischen Diskurs teilzunehmen. Die Stiftung tritt mit ihrer Förderung damit der verbreiteten Ohnmacht entgegen: "Die da oben interessieren sich nicht für mich und ich kann sowieso nichts ändern".

Die Stiftung will mit Themenwahl und Förderung aktiver Bürgerbeteiligung damit bewusst einen Kontrapunkt zu Politikverdrossenheit und Gefühl der Ohnmacht wachsender Teile der Bevölkerung setzen. In den Projekten werden Experten und Bürger wissenschaftsbasiert Populismus und „post faktischen“ Fakten, transparente Entscheidungsoptionen und allgemeinverständliche Kommunikation entgegensetzen. Bürger-Kampagnen unter Einbeziehung aller Kommunikationswege (inkl. social media) werden in den Projekten die Lösungsfindung öffentlichkeitswirksam begleiten.

Die gemeinnützige Stiftung ist unabhängig und nicht parteipolitisch gebunden, sucht aber die kritische Auseinandersetzung mit allen relevanten politischen Kräften. Die angestrebten konkreten Lösungen bekennen sich zur freiheitlich demokratischen Grundordnung des Grundgesetzes und suchen einen fairen Ausgleich unter den Betroffenen.

Bei der Entscheidungsfindung und Umsetzung konkreter und fairer Lösungsoptionen werden die interessierten Bürgerinnen und Bürger animiert, sich in die Rolle aller von der Entscheidung Betroffenen zu versetzen. Dabei sollen sie unabhängig davon entscheiden, in welcher Position sie als Bürger selbst betroffen wären. Sie entscheiden so unter dem Rawlschen „Schleier der Unwissenheit“. Damit soll simuliert werden, die Entscheidung für eine Lösung unabhängig davon zu treffen, wie der einzelne Bürger selbst z.B. von einer Rentenanpassung oder einer Änderung der Steuergesetzgebung als „Großverdiener“ oder „Hartz IV-Empfänger“ betroffen wäre. Anders als bei einem Volksentscheid, bei dem die Bürger in erster Linie ihre eigenen Interessen im Blick haben, soll damit versucht werden, die Interessen aller Betroffenen einem fairen Ausgleich zuzuführen.  

 

Kontakt: 

Dr. Joachim Haas, Dusekestr. 43, 13187 Berlin

Email: joachim.haas@bürger-wollen-lösungen.de